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Korsika 2009

Unterwegs waren:
Mario & Edith

Datum:
10.06.2009 bis 23.06.2009
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Mittwoch, der 10.06.2009 und Donnerstag, der 11.06.2009

Es ist 16:10 Uhr und endlich starten wir in unsere Moped-Tour 2009 nach Korsika.

Wir fahren über die A1 bis zum Bliesheimer Kreuz und danach eine ganz lange Zeit auf der A61. Nach ca. 300 Kilometer machen wir eine Pause und fahren einen Mac Donalds an. Nicht um die ersten Kalorien einzufahren, sondern um einen Kaffee zu trinken und mal die Emails und ein paar Internetseiten zu checken.

Gegen 21:30 Uhr fahren wir an Freiburg vorbei. Eine sehr schöne Stadt, die wir uns im letzten Jahr angeschaut hatten und immer noch von schwärmen. Die Autobahn wird immer leerer und unser Bus rollt entspannt im eingeschaltetet Tempomat Richtung Süden.

Um 22:15 Uhr erreichen wir die Schweizer Grenze. Tage vorher waren wir noch in Euskirchen beim ADAC gewesen um uns eine Vignette für die Schweizer Autobahn zu besorgen. Dementsprechend sicher fuhren wir dann auch die Grenze an. Das erste was der freundliche Schweizer Grenzbeamter fragte war, ob wir den auch eine Vignette für den Motorradhänger hätten. Natürlich nicht! Warum denn auch? „Tja, alles was Räder hat und über die Schweizer Autobahn rollt - auch wenn es sich nicht selber antreibt - braucht eine Vignette!“ meinte er. Na Super! Und schon waren wir die ersten nicht einkalkulierten 30,- EUR los. Der nette Beamte gab uns noch den Tipp in der Schweiz zu tanken, da der Sprit in der Schweiz billiger sei als in Deutschland oder Italien. Nach unserer Rechnung war dies aber nicht der Fall und so tankten wir nicht. Vielleicht tankten wir auch aus Trotz nicht mehr, weil wir schon 30,- EUR zahlen mussten. Ich weiß es nicht.

Es war kurz nach 1:00 Uhr, als wir den St. Gotthard Tunnel durchgefahren sind. Wir fanden kurz darauf einen beleuchteten Parkplatz, wo wir genügend Platz für Bus und Hänger fanden und so machten wir eine Pause. Wir schliefen nur bis 4.20 Uhr, um die restlichen 250 Kilometer bis nach Genua noch ohne Stress zu schaffen. Die 3 Stunden Schlaf waren zwar nicht sehr lange aber hatten doch gut getan.

Um 05:05 Uhr zahlten wir in der Nähe von Mailand die ersten Autobahngebühren für die italienische Autobahn. 2,30 EUR waren fällig. Nach ein halbe Stunde erreichten wir die zweite Maut-Stadion die uns um weitere 3,10 EUR erleichterte. Wiederum nach einer knappen halben Stunde zogen wir uns dann ein Ticket an der dritten Maut-Station. Von da an ging es dann ohne Unterbrechung durch bis Genua. Hier wurde nach verlassen der Autobahn unser Ticket ausgewertet. Wir zahlten für das gefahrene Stück Autobahn noch satte 10,20 EUR. So, das machte dann Summa Summarum 15,60 EUR für die Bahn in Italien.

Nach einer kurzen Irrfahrt durch Genua wobei ich bald die Nerven verloren hatte, fanden wir doch noch an einer Ecke ein unscheinbares Hinweisschild, welches zum Fährhafen hinwies. Ich glaubte schon nicht mehr dran. Man sah die großen Fähren im Hafen liegen aber irgendwie gab es keine Straße dort hin.
Jedenfalls checkten wir um 07:30 Uhr bei Moby Lines ein. Die Fähre startete um 09:10 Uhr.

Die Zeit auf dem Schiff verbrachten wir mit „in den Schlaf lesen“ und Kaffeetrinken. Kurz nach 14:00 Uhr erreichten wir Bastia. Das Wetter war schon mal klasse. Nur Sonne und um die 29 Grad warm. Wir hielten uns auch nicht lange in Bastia auf und fuhren direkt Richtung St. Florent. In St. Florent wollten wir die ersten Tage übernachten, um die nördliche Seite, also Cap Corse, uns anzuschauen und natürlich mit den Mopeds zu befahren. Um 16:30 Uhr fanden wir den Campingplatz, den ich Tage vorher als Tipp im Internet nachgelesen hatte. Der Campingplatz U Pezzo hatte noch genügend Platz und lag direkt am Strand.


Als wir das Vorzelt aufgebaut und uns soweit eingerichtet hatten, wollten wir nach St. Florent rein um einzukaufen. Die Motorräder ließen wir noch auf dem Hänger. Sie wollten wir dann auch erst Morgen abladen. So entschlossen wir uns, zu Fuß am Strand entlang bis nach St. Florent zu gehen. St. Florent lag im Prinzip gegenüber von unserem Campingplatz. Das bedeutete aber auch, dass wir durch das Meer mussten, wenn wir uns einen größeren Umweg ersparen wollten. An einer Stelle, war das Meer nicht breiter als ca. 10 Meter. Wir sahen, dass einige Leute diese Stelle nutzen, um von „unserer Strandseite“ zur „Stadtseite“ zu wechseln. Wir machten noch Unsinn in dem ich Ediths Crocks (Plastik-Sandalen) nahm und sie demonstrativ in die Luft hielt, damit sie nicht nass werden konnten. Dass ich immer tiefer im Wasser versank und mein iPhone im wahrsten Sinne des Wortes zu baden begann, bemerkte ich nicht. Auf der anderen Seite angekommen lachte ich dann nicht mehr lange, als ich mein Handy in der nassen Hose bemerkte, es heraus nahm und zur gleichen Zeit ein Franzose mir entgegen kam und gleich ein „OOoaaahhh“ raus brachte. Ich verstehe zwar kein Wort Französisch aber ich glaube, er wollte mir sein Mitleid auszusprechen. Funktion des iPhone’s war gleich Null. Der Urlaub fing also gut an.

Wir kauften einige Lebensmittel ein und gingen wieder zurück. Tranken nach dem Essen noch einen leckeren Rose, bis ich nach mehreren Widerlebensversuche meines iPhones aufgab und wir uns in den Bus zum schlafen legten.


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